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Mercedes 206 D "Fuzzy" |
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Unterwegs Richtung Süden. |
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Am Gardasee. |
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Vor Kurzem mussten wir uns ein neues Auto anschaffen, weil wir als kleine Familie platzmäßig mit unserem Kleinwagen nicht mehr auskamen. Unsere Wahl fiel auf ein Auto der sogenannten Hochdachkombi-Klasse: ein Renault Kangoo. Und mit diesem Auto erinnerte ich mich an einen Traum, den ich einmal hatte als ich noch Single war... Ich wollte mir damals immer ein Auto der Hochdachkombi-Klasse anschaffen und als Mini-Wohnmobil ausbauen. Mit festinstallierten Möbeln und ausklappbarem Bett. Dabei hätte ich allerdings zu einem Kastenwagen gegriffen - ohne Rücksitzbank. Da dies mein einziges Auto gewesen wäre hätte es natürlich voll alltagstauglich und tiefgaragenfähig sein müssen - deshalb Hochdachkombi. Im Internet findet man auch einige pfiffige Ideen und Ausbauten. Ihr denkt dafür gibt´s keinen Markt? Das machen nur ein paar Spinner und Individualisten...? Weit gefehlt! Viele reagieren sehr erstaunt wenn sie erfahren, daß es z.B. von Renault ein Wohnmobilpaket ab Werk für den Kangoo gibt. Es nennt sich "Carpe Diem" und ist eine professionelle Lösung. Mit 1200,- Euro nicht ganz billig, aber immerhin jederzeit nachrüstbar. |
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Bilder und Infos dazu unter www.renault-kangoo-carpediem.de |
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Nicht professionell genug...?! Hat nicht viel von einem "echten" Wohnmobil? Kein Problem! Der Hersteller "ZOOOM" geht einen Schritt weiter und rüstet Hochdachkombis mit einem Aufstelldach aus, wie man sie z.B. vom klassischen VW-Campingbus kennt. Zudem werden im Innenraum Möbelelmente verbaut, die u.A. einen Kocher und eine Spüle beinhalten können. Ein Tisch, ein Doppelbett im Aufstelldach und ein zusätzliches im Innenraum machen aus dem Hochdachkombi ein vollwertiges kleines Wohnmobil. |
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Bitte entschuldigt dieses schlechte Handy-Foto. Es ist ein Schnappschuss, man sieht nur sehr |
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Mehr Bilder und Infos dazu unter www.zooom.biz |
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Immer noch kein "richtiges" Wohnmobil...?! Den wohl radikalsten Schritt geht die Firma "MiniCamper". Hier wird der rückwärtige Teil des Hochdachkombis abgetrennt und durch eine "echte" Wohnmobilkabine aus GFK ersetzt. Hier hat man quasi ein teilintegriertes Wohnmobil auf PKW-Basis. Die aufwendigste und teuerste Lösung, aber eine tolle Sache. Wer das nicht als Wohnmobil anerkennt, dem ist nicht mehr zu helfen... ;-) |
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Bilder und Infos dazu unter www.minicamper.de |
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Zurück zu unserem Renault Kangoo... Nun haben wir also dank Familienzuwachs einen Hochdachkombi. Natürlich kann ich diesen jetzt nicht einfach so ausbauen, da wir ihn täglich als Alltagsfahrzeug brauchen. D.h. es muss also ein Lösung her, die schnell ein- und wieder ausgebaut werden kann, den Fahrgastraum während der Fahrt nicht verkleinert und doch möglichst viel Komfort bietet. Kaum zu glauben, aber auch das gibt es zu kaufen. Solche Lösungen werden in der Regel "Campingkiste" genannt und bestehen aus eben einer Holzkiste, die man in den Kofferraum stellt und aus der man dann das Bett herausklappen kann. Eine der günstigeren Varianten, die man kaufen kann und die mir zudem sehr gut gefällt kommt von der Firma "Dielectric". |
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Bilder und Infos dazu unter www.dielectric.de |
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Obwohl die Dielectric-Box günstig zu haben ist, war mir auch diese eigentlich zu teuer. Schließlich handelt es sich bei diesem Ausbau nur um einen "Spleen" von mir, der das Familienbudget nicht oder nur ganz gering belasten soll. Somit kam ich um einen Selbstbau nicht herum. Im Internet finden sich einige mehr oder weniger gut gemachte Selbstbauten von Campingkisten. Man kann sich also in Ruhe inspirieren lassen und sich die Rosinen aus dem Kuchen herauspicken. Letztendlich aber dürfte es die perfekte Campingkiste nicht geben, da jeder andere Vorstellungen hat. Deshalb muss trotz Vorlagen noch genug eigener Gehirnschmalz investiert werden. |
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Hier nun also meine eigene Lösung zum Thema: Renault Kangoo als Mini-Wohnmobil. Die einzelnen Phasen des Projekts habe ich zur besseren Übersicht aufgeteilt, also bitte entsprechend links im Menü wählen |
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Eine Frage habe ich noch gar nicht beantwortet: warum das Ganze? Nun, der Vorteil eines Wohnmobils, sei es nun groß, klein oder winzig sind nicht von der Hand zu weisen. Ein Auto kann man jederzeit irgendwo abstellen und darin schlafen (offiziell heisst es "zur Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit", aber das ist ja Auslegungssache...), mit einem Zelt geht das nicht. Mal spontan am Wochenende wegfahren ist jederzeit möglich - auch ohne Campingplatz. Viele Gemeinden haben mittlerweile sogenannte Wohnmobilstellplätze ausgewiesen, wo man offiziell stehen darf. Diese haben mittlereweile oft sogar gegen kleines Entgelt Ver- und Entsorgeeinrichtungen. Will man mal zu einer netten Gartenparty gehen muss man nicht mehr losen wer nach Hause fährt. Ob man das alles im Alltag so nutzen wird sei mal dahingestellt, aber ich möchte wenigstens die Möglichkeit haben. Und zu guter Letzt habe ich festgestellt, daß ich nicht mehr im Zelt übernachten möchte. Ein guter Freund meinte daraufhin zu mir: "Du wirst alt...". Vielleicht hat er Recht... |
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Noch ein Wort zum Schluss: warum sehen diese Seiten anders aus? Sie wurden mit dem Programm “Net Objects Fusion” erstellt. Ursprünglich hatte ich vor, alle meine Seiten mit diesem Programm zu erstellen. Dann musste ich feststellen, daß mir diese Software im Leistungsumfang zu eingeschränkt ist. Sieht zwar nett aus, macht aber auch von dieser Software abhängig. So entschloss ich mich meine Seiten wieder in einfachem html zu programmieren. Da diese Rubrik aber viel Arbeit gemacht hat, bleibt sie nun so. |
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